26/01/2026
Dacia Sandero – Ratgeber zum meistverkauften Auto Europas mit Omid Mouazzen

Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung im Automobilhandel habe ich viele Trends kommen und gehen sehen – von zuverlässigen Alltagsautos bis zu exklusiven Sportwagen. Ein Modell, das mich in letzter Zeit besonders überrascht hat, ist ein vergleichsweise einfacher Kompaktwagen: der Dacia Sandero. Dass ausgerechnet dieses Fahrzeug zum meistverkauften Auto Europas wurde, hätte vor ein paar Jahren wahrscheinlich kaum jemand erwartet.
Warum sich dieses Modell so großer Beliebtheit erfreut, was es beim Kauf eines gebrauchten Sandero zu beachten gibt und wo die typischen Schwachstellen liegen, möchte ich in diesem Artikel mit dir teilen. Ich zeige dir, welche Varianten sinnvoll sind, worauf du achten solltest, wenn du einen gebrauchten Dacia Sandero kaufen willst, und wie du mit den richtigen Tools mögliche Risiken reduzieren kannst.
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Wie wurde der Dacia Sandero zum meistverkauften Auto Europas?
Ich beschäftige mich schon seit Jahrzehnten mit dem Automarkt – und nicht nur ich, sondern auch viele andere Fachleute aus der Branche waren erstmal überrascht, dass sich der Dacia Sandero an die Spitze der europäischen Neuzulassungen gesetzt hat.
Laut JATO Dynamics gehören diese fünf Modelle zu den meistverkauften Autos in Europa im Jahr 2024:
Position | Marke und Modell | Zulassungen |
1 | Dacia Sandero | 268.101 |
2 | Renault Clio | 216.317 |
3 | Volkswagen Golf | 215.715 |
4 | Tesla Model Y | 209.214 |
5 | Volkswagen T-Roc | 202.840 |
Dass der Dacia Sandero, der früher als belächelter Budget-Kompakter galt, diese Liste anführt, ist kein Zufall. In den letzten Jahren hat sich das Modell in puncto Design, Ausstattung und Sicherheit deutlich weiterentwickelt. Wer den Sandero also noch als einfachen Kompaktwagen wahrnimmt, wird sich wundern.
Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten suchen viele Käufer praktische und möglichst unkomplizierte Fahrzeuge, die ihren Zweck zuverlässig erfüllen. Und genau in diesen Punkten ist der Sandero spitze.
Er verzichtet bewusst auf unnötigen Schnickschnack, ist aber sparsam, effizient und komfortabel. Zudem wurde die Sicherheitsausstattung in den letzten Generationen stark verbessert. Der Sandero ist heute so sicher wie viele deutlich teurere Modelle.
Für mich persönlich steht der Sandero für etwas, das auf dem Automarkt heute etwas selten geworden ist: Ehrlichkeit. Kein hochgepushtes Image, keine leeren Versprechen – einfach ein solides Auto, das liefert, was man wirklich braucht. Und genau das schätzen die Käufer.
Lohnt sich der Dacia Sandero als Gebrauchtwagen?
Als Gebrauchtwagenhändler sehe ich oft Fahrzeuge, die auf den ersten Blick günstig erscheinen, später aber durch die Folgekosten wesentlich teurer werden können. Die Frage, ob ein so günstiges Auto überhaupt eine gute Wahl sein kann, ist also durchaus berechtigt.
Was viele nicht wissen: Der Sandero ist zwar ein sehr budgetfreundliches Fahrzeug und natürlich können bei höheren Laufleistungen typische Abnutzungen auftreten, aber wenn er regelmäßig gewartet wurde, ist er auf Augenhöhe mit teureren Kleinwagen. Das Problem ist eher das Vorurteil, dass Dacia-Modelle nur ein paar Jahre halten. In der Praxis sieht man allerdings regelmäßig Fahrzeuge mit teilweise über 150.000 Kilometern, die sauber durchgewartet wurden und immer noch zuverlässig laufen.
Letztendlich hängt alles vom Zustand ab, nicht vom Ruf. Und genau da lohnt es sich, genau hinzuschauen: Was wurde gemacht, was wurde vernachlässigt? Hier helfen dir Daten und eine ordentliche Überprüfung weiter. Wenn du also auf Nummer sicher gehen willst, kannst du mit einem Gebrauchtwagencheck oder einem carVertical-Bericht schnell herausfinden, ob ein gebrauchter Sandero wirklich ein gutes Angebot ist.
Der Sandero ist zwar ein sehr budgetfreundliches Auto, aber wenn er regelmäßig gewartet wird, ist er teureren Kleinwagen auf Augenhöhe.
Zahlen und Fakten zum gebrauchten Dacia Sandero
Wenn ich mir ein gebrauchtes Auto anschaue, achte ich vor allem auf seine Vorgeschichte. Das ist besonders wichtig, weil sich versteckte Mängel oder frühere Schäden deutlich auf den Gesamtwert auswirken können. Zudem gibt man schnell wieder aus, was man sich bei einem vermeintlich günstigen Modell mit verborgenen Mängeln anfangs gespart hat.
Deshalb lohnt sich ein Blick in die Fahrzeughistorie. carVertical hat eine große Menge an Fahrzeugdaten ausgewertet, aus denen sich einiges ablesen lässt, das beim Gebrauchtwagenkauf relevant ist. Wer realistische Erwartungen hat, kann beim Dacia Sandero ein solides Angebot finden. Wer sich aber zu sehr am Preis orientiert, kann ordentlich danebengreifen.
Ein paar Beispiele:
Diese Daten stammen aus dem Jahr 2024 und helfen dabei, sich ein realistisches Bild davon zu machen, was man beim Sandero erwarten kann und was nicht.
Kosten im Schadensfall: Ein unterschätzter Punkt
Die niedrigen Einstiegspreise des Sandero sind natürlich verlockend. Was aber viele unterschätzen, ist, dass ein Unfall bei einem jüngeren Gebrauchtwagen schnell zum wirtschaftlichen Totalschaden führen kann.
Das heißt also: Selbst bei einem fünf Jahre alten Sandero können Reparaturkosten von mehreren Tausend Euro entstehen. Wer ein günstiges, aber zuverlässiges Auto sucht, sollte deshalb nicht nur auf den Kaufpreis, sondern auch auf mögliche Folgekosten achten.
Kilometerstand: Was ist beim Sandero realistisch?
Der Kilometerstand ist oft das Erste, was man bei einem Angebot im Auge hat. Doch was ist realistisch?
Die carVertical-Daten liefern hier klare Anhaltspunkte, die auch davon abhängen, ob du einen Diesel oder einen Benziner bevorzugst.
Hinweis: Die Diesel-Grafik beginnt erst ab einem Fahrzeugalter von 5 Jahren, da die Produktion des Dacia Sandero mit Dieselmotor in den meisten Regionen bereits 2020 eingestellt wurde.
Achtung vor diesen typischen Dacia-Sandero-Problemen
Ich will hier nichts schlechtreden: Der Sandero ist für seinen Preis grundsätzlich ein solides Fahrzeug. Aber auch ehrliche Autos haben ein paar Schwachstellen, auf die du achten solltest. Nicht selten fällt es manchen Käufern später auf die Füße, dass sie beim Kauf nicht genau hingeschaut haben.
Hier sind die häufigsten Probleme inklusive Tipps, wie du sie erkennst, bevor sie teuer werden.
Steuergerät-Probleme (ECU)
Besonders bei älteren Sanderos treten immer mal wieder Fehlercodes im Steuergerät (ECU) auf. Manchmal reicht ein einfacher Sensortausch, in anderen Fällen ist eine neue Programmierung oder eine umfassendere Diagnostik nötig. Besonders knifflig wird es, wenn sporadische Fehler auftreten, die sich nur unter bestimmten Bedingungen zeigen.
So prüfst du das: Nimm beim Besichtigungstermin ein OBD-Diagnosegerät mit oder frag jemanden, der eins hat. Mit nur einem kurzen Scan kannst du schon sehen, ob sich noch Fehlermeldungen im Speicher verstecken, oder ob der Verkäufer kürzlich den Speicher gelöscht hat.
Probleme mit dem Infotainment-System
Ein klassischer Kritikpunkt ist, dass das Infotainment-System langsam reagiert, sich nicht mit dem Smartphone verbindet oder einfach hängen bleibt. Oft liegt es an Kleinigkeiten wie einer schwachen Batterie, veralteter Software oder sogar einfach an einem zu langen USB-Kabel. Man sollte aber auch bedenken: Das System ist günstig – und so fühlt es sich auch an.
So prüfst du das: Teste alle Funktionen und versuche, dein eigenes Handy über USB und Bluetooth zu koppeln. Achte dabei auf Verzögerungen, eingefrorene Menüs oder eine fehlerhafte Verbindung.
Ruckelige Schaltung
Egal, ob Schaltgetriebe oder Automatik: Nach ein paar Jahren wirken viele Sanderos beim Schalten etwas ruppig. Mögliche Ursachen sind eine alte Getriebeölfüllung, verschlissene Lager oder ein überfordertes Getriebe. Bei den Automatikversionen gibt es immer mal wieder Berichte über frühzeitigen Verschleiß.
So prüfst du das: Mach eine ausgiebige Probefahrt – am besten auch, wenn der Motor noch kalt ist. Gehe dabei alle Gänge manuell durch und achte auf Geräusche oder Ruckler. Auch ein OBD-Scan kann dir helfen, versteckte Getriebeprobleme aufzudecken.
Probleme mit der LPG-Anlage
Die LPG-Modelle beim Sandero sind wegen der niedrigen Spritkosten sehr beliebt. Es sei allerdings angemerkt, dass es hin und wieder Berichte über Startprobleme, Leistungsverlust oder ein unerwartetes Umschalten auf Benzin gibt.
Auslöser für diese LPG-Probleme beim Dacia Sandero sind meistens verschmutzte Filter, falsch eingestellte Steuergeräte oder schlicht mangelnde Wartung. Die gute Nachricht ist, dass die LPG-Anlage gewartet werden kann – man muss sich nur darum kümmern.
So prüfst du das: Mach eine Probefahrt und teste dabei beide Antriebsarten. Achte darauf, ob die Umschaltung einwandfrei funktioniert und ob der Wagen sowohl mit Benzin als auch mit LPG gleich gut läuft. Frag unbedingt nach den Wartungsunterlagen für die Gasanlage.
Korrosion
Bis um das Jahr 2017 herum hatte Dacia ein echtes Rostproblem. Besonders bei den frühen Sandero-Modellen hat man am Unterbodenschutz gespart, was sich nun rächt. Die Qualität hat sich seitdem zwar deutlich verbessert, aber alte Modelle, die nicht gut gepflegt wurden, können im wahrsten Sinne des Wortes „durch“ sein.
So prüfst du das: Nimm dir Zeit für eine ausführliche Sichtprüfung. Schau dir die Radläufe, Schweller, Türunterkanten, die Bereiche rund um die Fenster und den Unterboden genau an. Oft sind Rostansätze schon mit bloßem Auge zu erkennen. Wenn du erstmal nichts findest, prüfe den Wagen am besten nochmal auf einer Hebebühne.
Kaufberatung für gebrauchte Dacia Sandero
Wenn du dich für einen gebrauchten Sandero interessierst, solltest du dir vorher überlegen, was du wirklich brauchst und was du vermeiden möchtest. Beim Sandero gab es über die Jahre unterschiedliche Motoren und Ausstattungsvarianten – von einfachen Basismodellen bis zur etwas teureren Stepway-Variante mit SUV-Anmutung.
Motor und Ausstattung – was passt zu dir?
Dacia hat in den Sandero-Modellen im Laufe der Jahre verschiedene Motoren verbaut: vom kleinen Sauger über LPG-Varianten bis hin zum modernen Turbo. Dazu kommen drei unterschiedliche Ausstattungspakete, die sich in Komfort und Extras unterscheiden: Essential, Expression und Journey.
Beim etwas höhergelegten Sandero Stepway, der robusteren Crossover-Version, gibt es zusätzlich die Ausstattungslinie Extreme. Der Stepway fühlt sich auf unbefestigten Straßen souveräner an, ist aber auch teurer in der Anschaffung und im Unterhalt.
Hier ist ein Überblick über einige Motoren, die auf dem Gebrauchtmarkt besonders häufig zu finden sind:
Motor | Beschreibung |
1.2 L Benzin/LPG | In vielen älteren Sanderos zu finden. Einfach, günstig und häufig mit LPG-Nachrüstung. Oft erhöhter Ölverbrauch ab ca. 100.000 km. |
1.5 dCi Diesel | Solider Motor für Langstrecken, der aber nur bei regelmäßiger Wartung langlebig ist. Empfindlich bei schlechter Dieselqualität (Einspritzung, EGR). |
SCe 65 | 1,0 Liter Benziner mit 65 PS. Günstig im Unterhalt, aber nichts für Autobahnfreunde. Auch als LPG-Version erhältlich. |
SCe 100 / ECO-G 100 | 1,0 Liter mit 100 PS. Gute Mischung aus Preis und Verbrauch. Besonders als Bi-Fuel-Variante (Benzin + LPG) beliebt. |
TCe 90 | Turbo-Benziner mit 90 PS. Spritziger als SCe und moderne Technik. Oft mit CVT-Getriebe gekoppelt. |
TCe 110 | Stärkster Sandero-Motor mit 110 PS. Ideal, wenn du öfter zu zweit oder mit Gepäck unterwegs bist. |
Wie ein carVertical Bericht dich vor unangenehmen Überraschungen schützen kann
Wie bereits erwähnt, können Unfallschäden beim Sandero sowohl beim Wiederverkauf als auch in puncto Sicherheit schnell heikel werden. Besonders problematisch wird es, wenn Schäden nicht fachgerecht repariert oder sogar vertuscht wurden.
Ein carVertical-Bericht zur Fahrzeughistorie kann dir den nötigen Aufschluss geben.
Stell dir zum Beispiel vor, das Auto sieht von außen gut aus, in der Historie taucht aber ein Unfall mit schwerem Frontschaden auf. Das ist ein klares Warnsignal. Dann weißt du, dass du besser noch einmal ganz genau hinschaust, oder gleich weitersuchst.
Gleiches gilt für den Kilometerstand. Auch hier kann ein Blick in die Vergangenheit viel Zeit, Geld und Nerven sparen.
Angenommen, du kaufst einen Sandero mit 100.000 km und stellst später fest, dass es in Wahrheit 200.000 km sind. In so einem Fall zahlst du nicht nur für einen Fahrzeugwert, der bei weitem nicht vorhanden ist, sondern du trägst auch das Risiko teurer Folgeschäden.
Prüfe deine FIN
Vermeide kostspielige Probleme, indem du die Fahrzeughistorie prüfst. Erhalte sofort einen Bericht!
Diese Punkte solltest du vor dem Kauf prüfen
Bevor du eine Entscheidung triffst, solltest du dir den Gebrauchtwagen genau anschauen. Nimm dir dabei genügend Zeit, bleib kritisch und prüfe alles sorgfältig. Oftmals sind es die kleinen Details, die darüber entscheiden, ob ein Auto eine gute oder schlechte Wahl ist.
Was du unbedingt überprüfen solltest:
- Karosserie und Lack: Sind alle Karosserieteile sauber aufeinander ausgerichtet? Achte auf ungleichmäßige Spaltmaße, unterschiedliche Farbtöne oder nachlackierte Stellen.
- Innenraumzustand: Starke Abnutzungen an Lenkrad, Schalthebel oder Sitzpolster können Hinweise auf die tatsächliche Laufleistung geben. Bei einer Tachomanipulation stimmt der Kilometerstand oft nicht mit dem Zustand überein.
- Elektrik und Ausstattung: Teste alles von der Klimaanlage über die Fensterheber und das Licht bis hin zum Infotainment-System und zur Rückfahrkamera. Beim Sandero sind ältere Baujahre anfällig für kleinere elektrische Macken.
- Fahrverhalten: Mach eine längere Probefahrt, inklusive Anfahren, Schalten und Bremsen. Achte darauf, dass alle Anzeigen korrekt funktionieren und dass keine ungewöhnlichen Geräusche oder Vibrationen auftreten.
- Reifen, Fahrwerk und Bremsen: Die Reifen sollten gleichmäßig abgenutzt sein. Wenn sie einseitig abgefahren sind, stimmt möglicherweise die Spur nicht. Achte auf Schleif- oder Schlaggeräusche bei den Bremsen oder Poltern beim Überfahren von Bodenwellen.
Mein Tipp
Eine kurze Checkliste wird dir enorm dabei helfen, bei deinem Termin nichts zu vergessen. Wenn du unsicher bist, nimm jemanden mit, der sich auskennt. Es lohnt sich auf jeden Fall.
Wie günstig ist der Dacia Sandero im Unterhalt?
Wer sich für einen Dacia Sandero interessiert, tut das nicht wegen Luxus oder Leistung, sondern vor allem, weil die Kosten im Alltag bezahlbar bleiben sollen. Immerhin gehört er sowohl beim Anschaffungspreis als auch bei den laufenden Kosten zu den günstigsten Autos in Europa.
Die Frage ist nur: Wie günstig ist „günstig“ wirklich?
Werfen wir einen realistischen Blick auf die wichtigsten Kostenfaktoren.
Verbrauch, Versicherung & Steuer – was kommt monatlich auf dich zu?
In einem durchschnittlichen Alltag verbrauchen gängige Benzinmodelle je nach Fahrweise und Ausstattung rund 7 bis 8 Liter auf 100 Kilometer. Bei einer Jahresfahrleistung von 15.000 Kilometern musst du also umgerechnet mit etwa 150 bis 170 Euro pro Monat für Sprit kalkulieren.
Die Kfz-Steuer ist sehr niedrig. Bei vielen Benzinern sind es jährlich nur 60 bis 90 Euro, bei den wenigen verbliebenen Dieselmodellen etwas mehr.
Auch die Versicherungskosten fallen für den Sandero günstig aus, da viele Modelle in niedrigen Typklassen eingestuft sind. Abhängig von Fahrerkonstellation, Region und Schadenfreiheitsklasse sind dementsprechend Vollkasko-Tarife von deutlich unter 1.000 Euro pro Jahr durchaus möglich.
Ersatzteile und Verschleiß – günstig, aber nicht geschenkt
Gerade bei älteren Fahrzeugen ist es empfehlenswert, auch die Verschleißteile einzubeziehen. Die gute Nachricht: Beim Sandero sind die Kosten dafür sehr überschaubar. Bremsbeläge und Stoßdämpfer sind im Ersatzteilhandel beispielsweise bereits ab 30 bis 60 Euro pro Achse erhältlich. Ein Luftfilter kostet in der Regel nur 15 Euro.
Auch bei den Reifen wirst du keinerlei Probleme haben. Die meisten Modelle fahren auf 15- oder 16-Zoll-Rädern, sodass die Auswahl an Sommer- und Winterreifen groß ist.
Ein weiterer großer Vorteil hier ist, dass R15-/R16-Reifen im Vergleich zu breiteren, größeren Rädern wesentlich günstiger sind, was sich bei Sommer- und Winterreifen deutlich im Portemonnaie bemerkbar macht.
In Sachen Kaufpreis und Wartungskosten bleibt der Sandero unschlagbar günstig.
Alternativen zum Dacia Sandero
Wenn man das Qualitätsniveau mit dem Anschaffungspreis und den niedrigen Unterhaltskosten betrachtet, ist der Sandero eine gute Wahl.
Wenn du allerdings ein anderes Fahrgefühl, mehr Ausstattung oder andere Marken bevorzugst, findest du in diesem Segment auch eine Reihe anderer Modelle, die eine interessante Alternative sein können:
- Renault Clio: Bietet etwas mehr Technik als der Sandero, eine bessere Geräuschdämmung und einen hochwertigeren Innenraum. Dafür ist er in der Regel auch teurer. Sowohl in der Anschaffung als auch im Unterhalt.
- Skoda Fabia: Ein klassischer Allrounder mit gutem Raumangebot und Langstreckenkomfort. Der Fabia ist ebenfalls etwas teurer, punktet aber mit effizienten Motoren und hoher Alltagstauglichkeit.
- Hyundai i10: Etwas kompakter, dafür sehr wendig und günstig im Unterhalt. Er ist ideal für vorwiegend kurze Strecken oder Stadtverkehr, allerdings ist das Platzangebot recht begrenzt und die Ausstattung schlicht.
- Suzuki Swift: Sportlich und fahrdynamisch abgestimmt, gut verarbeitet, sparsam und zuverlässig. Allerdings hat er etwas weniger Kofferraum und ist je nach Modell nicht ganz so günstig wie der Sandero.
- Mazda2: Hohe Materialqualität, gutes Fahrverhalten und in neueren Generationen als Hybrid erhältlich. Der Mazda2 ist qualitativ wertiger, aber auch teurer in der Anschaffung und Wartung.
In Sachen Kaufpreis und Wartungskosten bleibt der Sandero unschlagbar günstig.
Alternative Modelle bieten zwar teils mehr Ausstattung und Dynamik, sind dafür aber auch entsprechend teurer, sowohl bei der Anschaffung als auch bei der Ausstattung. Wenn du etwas Einfaches, Praktisches und Preiswertes suchst, liegst du mit dem Sandero genau richtig.
