23/03/2026
Der Gebrauchtwagenmarkt ist voller Betrüger. So hilft carVertical Autohändlern, Vertrauen aufzubauen

In einigen europäischen Ländern werden über 8 von 10 Gebrauchtwagen aus dem Ausland importiert. Ein Großteil dieser Fahrzeuge verbrachte sein bisheriges Dasein in einem anderen Land – unter einem anderen System, mit lückenhaften Unterlagen, die unter Umständen nicht den Weg über die Grenzen fanden. Sogar Deutschland – der größte Gebrauchtwagenexporteur in der EU – importiert 30,2 % seiner Gebrauchtwagen aus dem Ausland. Das zeigt: Grenzüberschreitende Informationslücken sind überall ein Problem.
Unterdessen müssen Autohändler schnelle Kaufentscheidungen mit vielen Risiken treffen, obwohl ihnen nur unvollständige Informationen vorliegen. Und dann sollen sie vor zunehmend skeptischen Kunden stehen und selbstbewusst sagen können: „Das ist ein gutes Auto.“
Erfolgreiche Gebrauchtwagenhändler vertrauen nicht mehr auf derartige Vermutungen. Vielmehr legen sie bei jedem einzelnen Prozessschritt Wert auf Transparenz – von der Beschaffung bis zum Wiederverkauf.
Wir zeigen dir, wie carVertical in diesen Prozess passt und was Händler in ganz Europa daraus lernen können.
Gebrauchtwagen haben dunkle Geheimnisse
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Hürde Nr. 1: kein einheitliches Fahrzeugregister in Europa
Jeder Autohändler kennt das frustrierende Gefühl:
Man hat eine FIN. Man hat ein Auto. Was fehlt, ist eine lückenlose Historie.
Es gibt in Europa kein einheitliches Fahrzeugregister, über das Autohändler einfach auf die gesamte Fahrzeughistorie zugreifen könnten. Auch wenn eine FIN keine personenbezogenen Daten enthält, wird sie in vielen Ländern als vertrauliche Information behandelt. Infolgedessen müssen Dealer oft raten, wenn sie Fahrzeuge bewerten – insbesondere importierte.
Omid Mouazzen, Deutschlands führender Content Creator im Automobilbereich und Chef vom Automobilzentrum Rhein-Neckar, bringt es auf den Punkt:
„Als Autohändler wird von dir erwartet, dass du wichtige Entscheidungen triffst, obwohl du absichtlich im Dunkeln gelassen wirst. Das schafft ideale Rahmenbedingungen für Betrug. Unredliche Verkäufer wissen genau, wie unzulänglich das System ist, und ohne verlässliche Daten bist du dem meist schutzlos ausgeliefert. Ich habe es schon oft gesagt und bleibe dabei: In kaum einer Branche wird so viel gelogen und betrogen wie auf dem Gebrauchtwagenmarkt."
Anders gesagt: Das System belohnt die, die Informationen zurückhalten – und bestraft die, die versuchen, alles richtig zu machen.
Hürde Nr. 2: Die Preise rechtfertigen
Doch auch, wenn das Auto in Ordnung ist, geht die Schlacht weiter: um den Preis. Zwei gleiche Modelle werden online angeboten: Selbes Baujahr. Ähnliche Laufleistung. Aber eines kostet mehr. Warum?
Luigi Di Gioia, Brand Manager bei L’Auto SPA, kennt dieses Problem nur zu gut. Bevor Kunden heute einen Showroom betreten, haben sie bereits Dutzende Angebote verglichen.
Käufer sind bereit, mehr für ein Auto mit einwandfreier, nachweisbarer Fahrzeughistorie zu zahlen. Aber sie wollen Beweise sehen.
Immer mehr Käufer fragen daher aktiv nach Berichten zur Fahrzeughistorie, bevor sie überhaupt über eine Finanzierung sprechen. Transparenz ist heutzutage kein Bonus mehr – sie ist eine Grundvoraussetzung.
Die Autohäuser passen sich an. Unsere aktuelle Studie hat gezeigt, dass bereits
- 43,5 % der französischen Autohäuser,
- 41,7 % der italienischen Autohäuser und
- 56,3 % der rumänischen Autohäuser
regelmäßig Berichte zur Fahrzeughistorie mit ihren Kunden teilen.
Das ist ein Fortschritt. Das heißt aber auch: Autohändler, die keine Daten liefern, fallen zunehmend auf – und zwar nicht im positiven Sinne.
Hürde Nr. 3: Keine Möglichkeit, die Fahrzeughistorie von Importwagen zu überprüfen
Nun kommt noch der grenzüberschreitende Handel hinzu. Viele Händler importieren Autos, um ihr Angebot zu erweitern oder ihre Gewinnspanne aufzubessern. Aber der Import erhöht auch das Risiko.
Bestimmte Informationen zu lokal zugelassenen Fahrzeugen lassen sich bei den nationalen Behörden einholen. Aber wenn ein Auto die meiste Zeit im Ausland war, ist seine Vorgeschichte lückenhaft oder gar nicht mehr nachvollziehbar.
„Unsere größte Herausforderung war der Informationsmangel zu den importierten Fahrzeugen“, berichtet Bartosz Grzesiuk, Mitinhaber des polnischen Autohauses Automotore. "Das manuelle Überprüfen der Servicehistorie über mehrere Länder hinweg war zeitaufwendig und garantierte nicht immer volle Transparenz – vor allem bei Vorfällen außerhalb der autorisierten Servicenetzwerke."
Der Transparenzindex von carVertical zeigt, dass einige europäische Länder mehr als 80 % ihrer Gebrauchtwagen importieren. Und die Wege sind oft verschlungen: Ein Auto wird günstig bei einer Auktion in den USA gekauft, in einem europäischen Land repariert, dann wieder exportiert und irgendwo anders zum Verkauf angeboten.
Wenn es den endgültigen Käufer erreicht, mag es zwar makellos aussehen, aber ohne Daten geht die Vorgeschichte verloren. Die Verfolgung der gesamten Fahrzeughistorie hat weniger mit Autohandel zu tun als mit investigativem Journalismus.
Hürde Nr. 4: Kundenvertrauen aufbauen
Und selbst, wenn ein Auto die Inspektion besteht, bleibt die größere Frage: Wird der Kunde einem vertrauen?
Berichte von Käufern, die erst Monate nach dem Kauf versteckte Mängel entdecken, gibt es viele – in Online-Foren, sozialen Medien und per Mundpropaganda. Schon viele Kunden haben schlechte Erfahrungen gemacht. Andere kennen jemanden, der sie gemacht hat.
Bei carVertical sehen wir regelmäßig Fälle, die dieses Misstrauen erklären. Erst kürzlich wurde etwa ein Nissan X-Trail bei einer Überschwemmung in Deutschland stark beschädigt, wieder flott gemacht und dann in Polen zum Verkauf angeboten. Auf den ersten Blick sah alles gut aus. Unter der Haube jedoch nicht.
Und das ist kein Einzelfall.
Laut Grzesiuk sind die Kunden von heute gut informiert und schätzen proaktive Transparenz. Händler, die direkt mit Daten aufwarten, führen mit dem Kunden sofort ein ganz anderes Verkaufsgespräch.
Die Lösung – aus versteckten Daten einen Wettbewerbsvorteil machen
Die Wende für viele Autohändler kommt, wenn Daten zum Alltag gehören.
carVertical hilft Autohändlern, immer einen Schritt voraus zu sein – indem es Kaufrisiken senkt und das Kundenvertrauen stärkt. Mit einem Bericht zur Fahrzeughistorie können Händler in wenigen Minuten die Laufleistung, Schadensaufzeichnungen, Besitzerwechsel, grenzüberschreitende Bewegungen sowie weitere wichtige Informationen abfragen.
Er dient als Vorauswahl-Tool. Statt zehn riskante Autos inspizieren zu müssen, können Händler problematische Fahrzeuge frühzeitig aussortieren und sich auf Fahrzeuge konzentrieren, die ihren Standards entsprechen.
Charles de Saint-Seine, der Chef von France Super Cars, erklärt, dass das Unternehmen allein 2025 durch diese Vorgehensweise Zeit und Geld für etwa 80 Fahrzeuge gespart hat, die seinen internen Bewertungsprozess nicht bestanden hatten.
„Erst gestern wollten wir einen Porsche GT3 Touring für einen unserer Kunden beschaffen. Wir fanden ein vielversprechendes Exemplar bei einem Händler in der Nähe von Paris. Nachdem wir jedoch den carVertical-Bericht überprüft hatten, entdeckten wir, dass das Auto zuvor als Totalschaden gemeldet und später in Osteuropa repariert wurde, bevor es wieder auf den französischen Markt kam“, erklärt de Saint-Seine.
Ohne diesen Bericht wäre das Auto vielleicht in ihren Bestand aufgenommen worden. Stattdessen nahm es nicht einmal die erste Hürde.
Berichte zur Fahrzeughistorie verändern auch die Art und Weise, wie Händler mit Kunden kommunizieren:
„Wir müssen die Kunden nicht mehr von dem Zustand eines Fahrzeugs überzeugen – das erledigen die Daten für uns. Das wiederum stärkt unser Image als transparenter Händler, der nichts zu verbergen hat. Die carVertical-Berichte sind ein wichtiger Teil unserer Risikobewertung und Preisgestaltung. Sie ermöglichen es uns, unseren Bestand genau zu segmentieren. Autos mit nachweislich unfallfreier Vergangenheit werden von den Kunden als wertvoller angesehen, sodass wir sie ohne Bedenken zu einem höheren Preis anbieten können", so Grzesiuk von Automotore.
In einem Markt, in dem fehlende Informationen zum Risiko werden, sind zuverlässige Daten mehr als nur ein Schutz – sie sind ein echter Wettbewerbsvorteil. Jede Einkaufsentscheidung, jeder Umtausch, jede Preisverhandlung zählt. Wenn du Annahmen durch verifizierte Fakten ersetzen kannst, ändern sich die Gespräche: Verhandlungen werden klarer. Zweifel verschwinden schneller.
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